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Opernstudio

Die Zeit zwischen Studium und Beginn des Berufslebens ist für alle Sänger:innen eine besondere und weichenstellende Phase. Die Freiheit und die Ideale des Studierendendaseins treffen auf die Anforderungen und die Struktur des Jobs. In dieser prägenden Zeit wird der Rucksack für eine erfüllende, inspirierende und gesunde Zukunft gepackt.

Eine gute Stimme alleine reicht schon lange nicht mehr aus. Eine ganze Reihe anderer Haupt- und Nebenbegabungen wird verlangt, eine gute Portion Flexibilität und natürlich Individualität.

Wo könnte man den Nachwuchs besser fördern als an einem Haus wie der Volksoper Wien, die mit ihrer Bandbreite an Repertoire ein unvergleichliches Angebot bereithält, junge Sänger:innen herauszufordern, aber auch ihre Impulse aufzunehmen und weiterzutragen.

Unter der Direktion von Lotte de Beer und Musikdirektor Omer Meir Wellber und dank der großzügigen Unterstützung der Christian Zeller Privatstiftung entsteht so ein Opernstudio an der Volksoper Wien: Sechs internationale Sänger:innen und ein:e Pianist:in erhalten hier die Möglichkeit, sich im Verlauf zweier Spielzeiten in einem künstlerischen Safe Space weiterentwickeln zu können, sich und das Genre, in dem sie zuhause sind, zu hinterfragen und neu kennenzulernen.

Künstlerischer Leiter des Opernstudios ist der Regisseur und Dramaturg Maurice Lenhard, Eytan Pessen fungiert als Vocal Coach und musikalischer Berater. 

Die Basis bildet der Alltag der einzelnen Teilnehmer:innen: Neben musikalischen und schauspielerischen Coachings gehören Meisterkurse, regelmäßige Tanzworkshops und das Mitwirken in ausgewählten Produktionen des Spielplans zur Grundausstattung.

Doch die kreative Kraft der jungen Künstler:innen soll sich auch darüber hinaus entfalten können. Das Opernstudio soll ein Ort werden, an dem eine lebendige und kollektive Auseinandersetzung mit Musiktheater stattfindet. Im gemeinsamen Austausch werden Themen, Stücke oder Fragestellungen gefunden, auf deren Grundlage das Opernstudio eigene kleine Abende und eine mobile Jahresproduktion entwickelt. Die individuelle kreative Kraft der einzelnen Mitglieder fließt so ganz direkt in die Ergebnisse der Arbeit ein, in die Suche nach neuen Spielformen, Spielorten und Sichtweisen auf Musiktheater. Gerade die Operette bietet in ihrer strukturellen Offenheit, ihrer Fähigkeit, auch schwere Themen leicht zu machen und auch in ihrer Nähe zur Popkultur eine perfekte Spielwiese für dieses Vorhaben.

Dieses breitgefächerte Angebot des Opernstudios soll den teilnehmenden Künstler:innen die Möglichkeit geben, persönlich zu wachsen. Stimmlich, fachlich, musikalisch, schauspielerisch, aber auch individuell und menschlich. Die Volksoper Wien will mit eigenständigen und eigensinnigen Persönlichkeiten ihren Beitrag zur Weiterentwicklung eines Berufsbilds und des Genres Musiktheater leisten. 

Christian Zeller
Der erfolgreiche Wiener Immobilien-Unternehmer Christian Zeller setzt seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit auf Exzellenz und Nachhaltigkeit, verbunden mit der Bereitschaft zur partnerschaftlichen Förderung österreichischer Kultureinrichtungen. Vor dem Hintergrund des Erwerbs des geschichtsträchtigen Südbahnhotels am Semmering kommt es nun zu einer besonderen Kooperation:

Die Christian Zeller Privatstiftung freut sich auf eine Zusammenarbeit mit der Volksoper Wien. Gemäß dem Motto „Die Sterne von morgen fördern wir heute” unterstützt Christian Zeller maßgeblich das neue Opernstudio der Volksoper Wien.

Maurice Lenhard, Christian Zeller, Lotte de Beer, Christoph Ladstätter